Am pädagogischen Fachseminar Kirchheim unter Teck finden während der Ausbidlung im ersten und zweiten Ausbildungsjahr verschiedene außerunterrichtliche Lehrgänge statt.
Diese Lehrgänge unterstützen die unterrichtliche Arbeit durch besondere Befähigungen und Ausbildungen.
Je nach Fächerkombination stehen den Fachlehreranwärter unterschiedliche Lehrgänge zur Verfügung.
Im Rahmen der Ausbildung zum Fachlehrer für musische-technische Fächer findet jedes Jahr im
September zu Beginn der Ausbildung ein externer Lehrgang statt, der die Lehramtsanwärter/innen
auf ihre spätere Tätigkeit als Begleitpersonen bei Ausflügen und Schullandheimaufenthalten vorbereiten
soll.
Der St. Georgenhof in Pfronstetten bei Hayingen erfüllt diese Voraussetzungen. Die Nähe zum
schönen Lautertal ermöglicht viele Aktivitäten.
Geplant sind Ausfahrten mit dem Rad , Wanderungen sowie verschiedene Trendsportarten.
In Workshops aus dem Bereich Bildende Kunst, Musik , Sport und evtl. Pädagogik
bekommen die Anwärter Einblicke und Informationen für ihre Tätigkeitsbereiche.
Ein wichtiges Ziel zu Beginn der Ausbildung ist auch das gegenseitige Kennenlernen bei
sportlichen Aktivitäten und geselligen Abenden, die von den Teilnehmern selbst geplant und
vorbereitet werden. Damit ist der Sommerlehrgang eín wertvoller , unverzichtbarer Bestandteil
der Lehrerausbildung.
Ein wichtiges Ziel zu Beginn der Ausbildung ist auch das gegenseitige Kennenlernen, bei sportlichen Aktivitäten und geselligen Abenden, die von den Teilnehmern selbst geplant und vorbereitet werden. Damit ist der Sommerlehrgang ein wertvoller, unverzichtbarer Bestandteil der Lehrerausbildung.
Während des ersten Ausbildungsjahres nehmen die Fachlehreranwärterinnen und -anwärter des Fachbereiches Musik an einem 3-tägigen Lehrgang zum Thema „Die Arbeit mit dem Schulchor“ an der Internationalen Musiklehrerakademie Schloss Kapfenburg teil.
Der Lehrgang umfasst neben intensiven praktischen Übungen auch praxisbezogene Informationen für das Arbeiten mit einem Schulchor und bereitet sie auf die vielfältigen Aufgaben vor, die sie als Chorleiter/-innen eines Schulchores zu bewältigen haben.
Im praktischen Teil stehen folgende Inhalte im Vordergrund:
Im theoretischen Teil werden von den Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmern in kooperativen Lernformen weitere Aspekte selbstständig erarbeitet:
Innerhalb der kunstpraktischen Ausbildung wird am Ende des 1. Halbjahrs den Seminaristen auf Schloss Rotenfels ein Kunst-Workshop angeboten. Seit dem Ausbildungsjahr 2004/05 stand das Thema „menschliche Figur“ im Vordergrund. Intensive Wahrnehmung , Ausnutzung verschiedener Zeichenmaterialien , Schulung in Proportionen und Erprobung unterschiedlicher Techniken wie Intuitives Zeichnen, Blindstudien und Beleuchtungsexperimente verhalfen zu interessanten und vielfältigen Ergebnissen. Die Umsetzung der Studien erfolgte am zweiten Tag mit Acrylfarben auf selbst hergestellten Keilrahmen in großem Format .Eine Vernissage der Arbeiten und ein Besuch im ZKM Karlsruhe beendete den Workshop am 3. Tag.
Die pädagogische Bedeutung von Klassenfahrten ist unumstritten und hat in der Sport-lehrerausbildung am Pädagogischen Fachseminar Kirchheim eine langjährige Tradition.
Ähnlich positive Erfahrungen machen auch Schüler auf Klassenfahrten: Neben neuen Lernerfahrungen außerhalb der Schule, lernen sich Schüler und Lehrer über mehrere Tage in einer ganzheitlichen Lebens-situation neu kennen. Sie sind in besonderem Maße gefordert, sich für einige Tage in die Gruppensituation einzuordnen. Zusätzlich zur sozialen Lerndi-mension ist auch das pädagogische Potenzial der Unterrichtsgestaltung von Schule außerhalb der Schule zu betonen. Das außerschulische Lernen eröffnet Möglichkeiten zum Lernen mit allen Sinnen, zur direkten Anschauung vor Ort in der Natur und zu projektorientierten Lernformen in Verbindung mit sozialen Aufgabenstellungen.
Ein handlungsorientiertes Lernen schafft vielseitige Handlungsmöglichkeiten und erweitert Handlungsspielräume.
Die sinnvolle Freizeitgestaltung in der Gruppe und die Planung und Durchführung eines bunten Abends sollen die Befähigung zur Organisation einer Skiwoche mit Schülern freudvoll abrunden.
Nach dem Prüfungszeitraum im Juli haben Fachlehreranwärter und Fachleheranwärterinnen die Möglichkeit eine Lizenzausbildung "Klettern an künstlichen Kletteranlagen gemäß Kletterempfehlung des Kultusministeriums" zu absolvieren.
In ca. 30 Stunden werden die Teilnehmer in der Sicherungs- und Klettertechnik geschult, damit sie nach erfolgreicher Prüfung mit Schülern an künstlichen Wänden im Toprope klettern dürfen.
Die Ausbildung wird von Torsten Wenzler, Referent am Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg und Lehrbeauftragter am Seminar geleitet.