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Das Seminar in der Presse

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Das Seminar Kirchheim - Meldungen in der Presse

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Der Beruf muss attraktiv sein
Regierungspräsident will den besten Nachwuchs für den Lehrerberuf gewinnen

Besuch von Regierungspräsident Johannes Schmalzl

Zum Weltlehrertag hat Regierungspräsident Johannes Schmalzl das Pädagogische Fachseminar in Kirchheim besucht. Im Gespräch mit Lehrkräften des Seminars brachte der Regierungspräsident zum Ausdruck, welch große Bedeutung und Anerkennung er dem Lehrerberuf entgegenbringe.
Kirchheim. Der Weltlehrertag Anfang Oktober wurde seit seiner Einführung im Jahre 1994 in der deutschen Öffentlichkeit wenig wahrgenommen - ganz im Gegensatz zu anderen Ländern, in denen ihm schon immer große Bedeutung zukommt. Auch in Baden-Württemberg wird dieser "Ehrentag für die Lehrer" erst seit 2009 offiziell begangen. Regierungspräsident  Johannes Schmalzl nahm den Weltlehrertag nun zum Anlass, seine Wertschätzung für die Lehrer und den Lehrerberuf durch den Besuch einer schulischen Einrichtung zu unterstreichen. Seine Wahl fiel auf das Pädagogische Fachseminar in Kirchheim, in dem in einem zweijährigen Ausbildungsgang Fachlehrer für musisch-technische Fächer ausgebildet werden. 
Die Absolventen des Seminars sind als Fachlehrer befähigt, an Schulen zu unterrichten, die zu einem Hauptschul- oder mittleren Bildungsabschluss führen. Die Pädagogischen Fachseminare ermöglichen Interessierten, den Lehrerberuf über den zweiten Bildungsweg zu ergreifen. Voraussetzungen, um Fachlehrer werden zu können, sind ein mittlerer Bildungsabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufstätigkeit.
Musikalisch willkommen hießen den Regierungspräsidenten bei seinem Beusch Chor und Band des Fachbereichs Musik.  Beim anschließenden Rundgang durch das Seminar präsentierten sich die Fachbereiche mit ihren Ausbildungsräumen und Ausbildungsinhalten. Besonders bedeutsam erschien Regierungspräsident Johannes Schmalzl, dass das Seminar mit seinem Profil "Ganztagsschule" seine Lehreranwärter auf eine künftige Lehr- und Betreuungstätigkeit an Ganztagesschulen vorbereitet.  
Das ureigenste Ziel des Regierungspräsidiums sei, den besten Nachwuchs für den Lehrerberuf zu gewinnen: "Wir brauchen die besten Köpfe im Schuldienst", so Schmalzl, „wir brauchen qualifizierte Lehrer, die den Beruf mit Herzblut ausüben, auch wenn Unterrichten und Lehrersein in heutiger Zeit oft auch schwierig ist, und wir sind darauf angewiesen, dass dem Lehrerberuf eine hohe Attraktivität zukommt". Und mit Blick auf die Fachlehrer fügte er hinzu, dass man gerade ihre Fächer Sport, Musik, Bildende Kunst, Hauswirtschaft und Technik für die Bildung von Kindern und Jugendlichen nicht unterschätzen dürfe. gi

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Den Anforderungen gewachsen
79 neue Fachlehrer freuen sich auf den Einsatz an der Schule
"Mit der bestandenen Prüfung in der Tasche können Sie auf eine fachlich fundierte Ausbildung in Ihren beiden Fächern und eine solide pädagogische Grundausbildung zurückgreifen. Die Kompetenzen, die Sie alle hier bei uns erworben haben, prägen Ihre Persönlichkeit.“ – Mit diesen Worten machte Direktor Peter Schmidt den 79 Absolventen des Pädagogischen Fachseminars in Kirchheim Mut für den Berufseinstieg als Fachlehrer. 
Kirchheim. Mit "Have a nice day" begrüßte der Seminarchor die frisch gebackenen Fachlehrer zu ihrer Verabschiedung. Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Direktor Schmidt den Absolventen ihre Abschlusszeugnisse und ernannte sie zu staatlich geprüften Fachlehrern für musisch-technische Fächer. Elke Keinath, Franziska Mayer, Claudia Maurer, Johannes Bürker und Olaf Saur erhielten für herausragende Leistungen jeweils ein Buch. 
In seiner Ansprache verwies Peter Schmidt darauf, dass die künftigen Fachlehrer das "System Schule gründlich und praxisnah" kennengelernt haben. Pädagogik, Pädagogische Psychologie und Schulrecht sowie die Theorie, Didaktik und Praxis zweier Schulfächer und deren Fächerverbünde begründeten und erweiterten die Fach-, Methoden-, Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen der angehenden Lehrer. 
Seminar und Fachlehrer verfolgten das gleiche Ziel, so Seminarleiter Schmidt: "Wir wollen das Image der Fachlehrerausbildung stärken, indem diese aktuell ausgerichtet den Erfordernissen einer sich verändernden Schullandschaft entspricht. Sie dürfen als Lehrer nicht stehen bleiben, sondern müssen sich ständig weiter entwickeln, um den Schülern in der Gesellschaft von heute und morgen Orientierung, einen Beruf und Anteil an der Gesellschaft zu vermitteln." 
Peter Schmidt stellte erfreut fest, dass "viele von Ihnen eine Anstellung an einer Schule erhalten. haben". Und er bat um Geduld bei denen, die bis jetzt noch keine Stelle in Aussicht haben. Für ihre berufliche Zukunft wünsche er den Absolventen, "dass sie ihre Lehrerpersönlichkeit stark machen konnten, so dass sie in der Schule von heute gute bestehen können und dass sie so stark sind, sich den Herausforderungen der Schule von morgen stellen zu können". 
Mit einem gefühlvollen "Bye, bye love" des Seminarchors wurden folgende neue Fachlehrer verabschiedet: Appel Luisa, Armbruster Stefanie, Basyildiz Servet, Baumann Claudia, Bee Claudia, Bergau Ronni, Bialas Julia, Binder Clara, Birkert Sören, Brunnenkant Kerstin, Bürker Johannes, Cosguner Baris, Deiss Verena, Ernle Robert, Esslinger Karl-Albert, Felder Alexandra, Fingerhut Christine, Fink Samuel Johannes, Flechsenhar Timo, Friedl Debora, Fuhrer Ilona, Galsterer Julia, Gittel Andreas, Grau Roland, Groll Anna, Gulde Edgar, Hackenbeck Therese, Heidle Stefan, Heinz Katharina, Henes Daniela, Hilbig Beate, Idjakovic Igor, Ihle Sabrina, Irion Cosima, Jahrmann Verena, Kasparak Bernd, Keinath Elke, Koate Barbara, Koffel Angelique, Kröner David, Kücükoglan Fuat, Lessmann Karin, Link Ursula, Lücking Ekkehard Paul, Maurer Claudia, Mayer Franziska, Mayer Jasmin, Mayer Thomas, Moosmann Nadine, Müller Oliver, Münz Oliver, Neubauer Marcel, Peek-Kammerer Julia, Pfisterer Thomas, Pliwischkies Anna, Prager Johannes, Prokop Eliza, Reich Sieglinde, Reichert Alexandra, Ried Justin, Riedel Lorin, Rockenbauch Heidi, Saur Olaf, Scherer Thorsten, Schuller Hans, Serepec Roman, Siebold Alain, Staiger Claudia, Stehle Maria, Steinhilper Angelika, Täuber Julia, Treissmann Frank, Valenta Michael, Weber Klaus, Wich Judith, Zagorski Sandra, Zipperle Christina, Zörner Franka, Ztalios Efstratios. gi

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Pädagogisches Fachseminar Kirchheim
Jede Menge Projekte für die Schulen
Fachlehreranwärter stellten im Schloss ihre themenorientierten Arbeiten vor


Fachlehreranwärter stellten im Schloss ihre themenorientierten Arbeiten vor

Im Pädagogischen Fachseminar Kirchheim präsentierten die angehenden Fachlehrer, was im laufenden Ausbildungsjahr bei ihren themenorientierten Arbeiten entstanden ist. "Schaut - das haben wir selbst erarbeitet. Wir wissen, welcher Aufwand dahinter steckt, wir wollen das zusammen mit euch an den Schulen umsetzen", so lautete die Botschaft der Fachlehreranwärter an Schülerinnen und Schüler. 
Kirchheim. Mit gefühlvoll vorgetragenen Songs begrüßte eine Seminarband Lehrende, Ausbildungsteilnehmer und die zahlreich erschienenen Gäste, darunter Vertreter des Regierungspräsidiums ebenso wie Vertreter der Staatlichen Schulämter, Schulleiter, sowie Mentoren der verschiedenen Ausbildungsschulen. Alle hatten sich bei strahlendem Sonnenschein im Kirchheimer Schlosshof versammelt, neugierig auf die zahlreich zur Schau gestellten Projekte der künftigen Fachlehrer.
Mit dem Hinweis auf „viele Schmankerln aus der Verbundsarbeit in themenorientierten Projekten",  hieß Direktor Peter Schmidt die Anwesenden willkommen. In Kooperation der musischen Fächer entstanden Bühnenstücke, die in der Kapelle zu sehen waren. Inspiriert von Priols "Neues aus der Anstalt" zeigten die Akteure augenzwinkernd ihre "Einlieferung" ins Fachseminar per Eignungsprüfung. Danach beherrschte Haka, der Kriegstanz der Maori Neuseelands, die Bühne. Viel Beifall erhielten auch die menschlichen Marionetten und die musikalische Reise um die Welt. 
Seit Ausbildungsbeginn erleben die Seminaristen Kirchheim unter anderem als Marktstadt mit vielfältigen Märkten. Was lag also näher, als den Schlossinnenhof ebenfalls einmal zum Marktplatz umzugestalten, auf dem die Fächer im Verbund ihre Jahresarbeiten an Marktständen präsentierten. Spiele wurden vorgestellt, Interessierte erhielten einen Einblick in die Welt der Technik, und den gereichten Gaumenfreuden aus der Seminarküche konnten die Besucher nur schwer widerstehen.
Das Ausbildungsziel, die künftigen Fachlehrer fit für die Arbeit in den schulischen Fächerverbünden zu machen, wurde in der Vielfalt der vorgestellten Projekte eindrucksvoll sichtbar. Wieder einmal wurde deutlich, dass die Absolventen des Kirchheimer Lehrerseminars bestens vorbereitet ihren Dienst an den Schulen des Landes antreten können.

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"Kindern Flügel verleihen"
82 Fachlehreranwärter am Pädagogischen Fachseminar vereidigt
Die Aufnahme und Vereidigung von 82 neuen Fachlehreranwärtern zur Ausbildung am Pädagogischen Fachseminar wurde in festlichem Rahmen in der Kirchheimer Schlosskapelle begangen. Vor ihnen liegt eine zweijährige Ausbildungszeit, die mit der Staatsprüfung zum Fachlehrer für musisch-technische Fächer endet. Viel Beifall erhielten die musikalischen Beiträge der Musikkurse.
KIRCHHEIM. "Sie haben sich entschlossen, eine erneute Ausbildung zu beginnen und damit den Lehrerberuf anzustreben, nach meinem Dafürhalten einen der schönsten Berufe, die es gibt." Mit diesen Worten begrüßte der Leiter des Fachseminars, Regierungsschuldirektor Peter Schmidt, die neuen Fachlehreranwärter. 
In ihrem Grußwort beglückwünschte Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker die Ausbildungsteilnehmer zur Wahl gerade dieses Seminars und verwies auf die Geschichtsträchtigkeit des Ausbildungsortes: Wer könne schon in einem Schloss lernen? Sie betonte die Bedeutung des PFS für die Schulstadt Kirchheim und ihre Bürger. "Die Stadt ist stolz auf das Seminar und dass es in Kirchheim gehalten werden konnte", so Matt-Heidecker. Und an die neuen Fachlehreranwärter gewandt fügte sie hinzu: "Bereiten Sie sich vor auf den schönen und auch schweren Beruf, geben Sie Bildung weiter und bringen Sie sich in die Stadtgesellschaft ein." 
Peter Ehe, Schulamtsdirektor vom Regierungspräsidium Stuttgart, äußerte den Wunsch: "Bringen Sie Ihre wertvollen bisherigen Erfahrungen, Kenntnisse, neue Ideen und Vorstellungen in die Schulen mit ein. Leisten Sie einen Beitrag, Schule zum Wohl der Schüler weiterzubringen." Lehrer sein heiße, Kindern Flügel zu verleihen durch Vorbild, offenes Ohr, Gespür für die Interessen der Kinder, Entwicklung passender Lernformen und das Gespür, wann sich der Lehrer einbringen und wann er sich zurücknehmen müsse. 
Peter Schmidt verwies in seiner Rede auf das Ausbildungsziel des Seminars, die Fachlehreranwärter zum Unterrichten zu befähigen. "Sie werden sich intensiv mit der Gestaltung von Lernsituationen auseinandersetzen und dazu Methoden zum selbstständigen Arbeiten kennenlernen. Um erfolgreich unterrichten zu können, benötigen Sie Kenntnis der sozialen und kulturellen Lebensbedingungen Ihrer Schüler. Sie werden sich mit Präventivmaßnahmen, individuellen Unterrichtsformen und Problemlösungsstrategien auseinandersetzen.", so Schmidt. 
Mit einem Seneca-Zitat –  "Beim Lehren lernen die Menschen" – verdeutlichte Schmid seine Erwartung an die neuen Anwärter, dass sie ihre Ausbildung und ihren späteren Beruf als ständige Lernaufgabe verstehen. "Ergreifen Sie, wo immer möglich, Initiative und beweisen Sie Verantwortung", so Schmid. Und jetzt gelte das Goethe-Wort: "Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an."
Die Vertreter des Ausbildungspersonalrats boten den Neuen ihre Hilfe beim Zurechtfinden im Ausbildungsgang oder auftretenden Schwierigkeiten an und luden sie zu einem abendlichen Begrüßungsfest ein.
Nachdem die künftigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer auf ihre Rechte und Pflichten als Beamte des Landes Baden-Württemberg hingewiesen worden waren, wurden sie vereidigt. gi

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Landesweit bester Abschluss
Pädagogisches Fachseminar Kirchheim verabschiedet 83 Absolventen
In feierlichem Rahmen hat das Pädagogische Fachseminar in Kirchheim 83 erfolgreiche Absolventen verabschiedet. Dazu gehörte auch Marit Hornauf aus Kirchheim, die ihre Ausbildung nicht nur mit der Note 1,0 abschloss, sondern auch mit dem landesweit besten Examen als Fachlehrerin. 
Kirchheim  „Der Anfang als Junglehrerin und Junglehrer ist eine schwierige Herausforderung. Mit Durchhaltevermögen, Fantasie, Selbstvertrauen, Optimismus und Humor werden Sie diesen Berufsweg erfolgreich gehen“, machte Oberstudiendirektorin Brigitte Heß den Absolventen Mut. Auch für Brigitte Heß, die Leiterin des Pädagogischen Fachseminars, war diese Feierstunde ein Abschied. Sie ging mit Ende des Ausbildungsjahres in den Ruhe
stand. „Abschiednehmen schmerzt immer, auch wenn man sich darauf freut. Das kann ich dieses Jahr selbst besonders nachempfinden“, so Heß.
Sie überreichte den Absolventen ihre Abschlusszeugnisse und ernannte sie zu staatlich geprüften Fachlehrerinnen und Fachlehrern für musisch-technische Fächer. Esther Fischer, Janina Fleckhammer, Marit Hornauf, Raphael Lindeke, Stefan King, Silke Panknin, Ulrike Schlieper, Harald Troll und Kerrin Zilger erhielten für herausragende Leistungen als Kursbeste jeweils ein Buchgeschenk. 
Mit Blick auf die beruflichen Perspektiven stellte Heß mit Bedauern fest, dass dieses Jahr die Einstellungssituation für die Fachlehrer nicht so gut war, wie vom Kultusministerium erwartet: Im Haupteinstellungsverfahren hätten bis jetzt circa 45 Prozent der Kirchheimer Absolventen ein Stellenangebot erhalten. Sie erhoffe sich aber im Verlauf der kommenden Monate weitere Stellenangebote. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer für musisch-technische Fächer seien in einer Zeit, in der die Weichen der Schulentwicklung zu mehr Ganztagsbetreuung gestellt seien, mit ihrer Berufs- und Lebenserfahrung besonders gefragt..
Seminarchor, Musiktheatertruppe und die A-cappella-Band „h-capella“ umrahmten die Feier musikalisch und theatralisch und ernteten vom Publikum stürmischen Beifall
Aus dem Verbreitungsgebiet des Teckboten haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen: Holger Dreher, Paolo Ennemoser, Marit Hornauf, Alexander Hummel, Raphael Lindeke, Christine Oelkrug, Jens Radowski, Sara Stohmann, Sarah Walker, Benjamin Walter und Kerrin Zilger

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Hohe Wertschätzung für Fachlehrer
Kirchheim . Die Leiterin des Pädagogischen Fachseminars, Brigitte Heß, konnte einen hohen Gast aus dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport begrüßen. Der Leiter des Haupt- und Realschulreferats, Ministerialrat Dr. Johannes Bergner, informierte sich über die Arbeit des Kirchheimer Fachseminars. Das Leitungsteam des Seminars erfuhr dabei aus erster Hand, wie sich das Ministerium die weitere Entwicklung der Haupt- Werkreal- und Realschulen vorstellt. In Baden-Württemberg gebe es, so Dr. Bergner, 177 000 Schüler an 1200 Hauptschulen und 244 000 Schüler an 427 Realschulen. Es gebe also eine Fülle sehr kleiner Hauptschulen, viele davon einzügig. Das Land setze künftig auf zweizügige Hauptschulen mit größerem Angebot, die zu Werkrealschulen weiterentwickelt würden. Als profilschärfendes Element werden in den Klassenstufen 8 und 9 der Werkrealschulen zweistündige Wahlpflichtfächer eingeführt. Die Schüler können zwischen „Natur und Technik“, „Wirtschaft und Informationstechnik“ und „Gesundheit und Soziales“ wählen. 
Für die Fachlehrer vom Kirchheimer Seminar sieht Dr. Bergner hier ein bedeutendes Arbeitsfeld, da sie speziell in den genannten Wahlpflichtfächern ausgebildet seien. In seinem Kurzvortrag hob Dr. Bergner besonders die Bedeutung der Fachseminare für die Lehrerausbildung in Baden-Württemberg hervor. Sie seien beispielhaft für alle Bundesländer. Die am Fachseminar ausgebildeten Lehrer hätten sich nach einer vorhergehenden anderen Berufsbiografie bewusst für den Lehrerberuf entschieden, und mit ihrem „gesunden Menschenverstand und ihrer zupackenden Art“ seien sie ganz wertvoll für die Schulen. Deshalb sei ihm die Wertschätzung der Fachlehrer ein wichtiges Anliegen. Und so gesehen sei es auch eine Auszeichnung, am Kirchheimer Fachseminar in der Lehrerausbildung tätig zu sein. (gi)

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Vereidigung / 86 Fachlehreranwärter beginnen ihre Ausbildung am Pädagogischen Fachseminar (PFS)
"Ausbildung in reizvollem Ambiente"
Ein denkwürdiger Tag sollte es sein, "Oh happy day" grüßte der Seminarchor: Die Aufnahme und Vereidigung von 86 neuen Fachlehreranwärterinnen und Fachlehreranwärtern zur Ausbildung am Pädagogischen Fachseminar wurde in festlichem Rahmen in der Schlosskapelle begangen. Vor ihnen liegt eine zweijährige Ausbildungszeit, die mit der Staatsprüfung zum Fachlehrer für musisch-technische Fächer endet. Viel Beifall erhielten die musikalischen Beiträge der Musikkurse.
KIRCHHEIM ■  "Sie können sich auf eine Ausbildung in historischen Räumen des Schlosses und des Marstalls, einem reizvollen Ambiente, freuen. Auch wir freuen uns, dass Sie sich zu diesem besonderen Ausbildungsgang entschlossen haben." Mit diesen Worten begrüßte die Leiterin des Fachseminars, Oberstudiendirektorin Brigitte Heß, die neuen Fachlehreranwärterinnen und Fachlehreranwärter. Ihr Gruß galt auch der Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker und den Vertretern des Regierungspräsidiums sowie des Staatlichen Schulamts.  
In ihrem Grußwort beglückwünschte Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker die Ausbildungsteilnehmer zur Wahl gerade dieses Seminars und verwies auf die Geschichtsträchtigkeit des Ausbildungsortes: Wer könne schon in einem Schloss lernen? Sie betonte die Bedeutung des PFS für die Schulstadt Kirchheim und ihre Bürger, dessen Ausstrahlung auch darin bestehe, dass immer wieder neue Bürger in die Stadt kommen. Und sie appellierte an die neuen Lehreranwärter, sich mit ihren Ideen und Fähigkeiten in die Stadt einzubringen und am Stadtleben teilzuhaben. 
Wolfgang Schiele, leitender Regierungsschuldirektor vom Regierungspräsidium Stuttgart, freute sich über den Weg, den die Anwärter jetzt einschlagen, und unterstrich, wie wichtig es für Baden-Württemberg sei, junge Menschen in die Lehrerausbildung zu bekommen, die berufliche Erfahrungen mitbringen. Die Schulen erhielten zunehmend Eigenständigkeit, sie entwickeln sich immer mehr zu "Häusern des Lernens". Damit erhöhten sich aber auch die Ansprüche, die an Schule und Lehrerausbildung zu stellen seien. "Sie sind die Innovatoren", rief Schiele den Lehreranwärtern zu, "nehmen Sie das als Auftrag und Chance, wie Sie sich einbringen können. Wir hoffen auf Sie und wünschen Ihnen Glück für Ihren neuen Berufsabschnitt."
Brigitte Heß stellte ihrer Begrüßungsrede ein Zitat von Jean Paul voran: "Heiterkeit und Freudigkeit ist der Himmel, unter dem alles gedeiht." Dieses Wort wolle sie in Beziehung setzen zum 2-jährigen Ausbildungsgang, der vor den Seminaristen liege. Es sei ein dicht gedrängter Lernprozess mit dem Ziel, Fachlehrer, Fachlehrerin zu werden. Und dazu gehöre Offenheit, Neugier und viel Mut, aber auch eine von Herzen kommende Beteiligung und Motivation, sich nach einer bereits abgeschlossenen Ausbildung nochmals auf einen neuen Beruf einzulassen. Das Seminar biete eine solide fachliche und fächerverbindende sowie pädagogische, psychologische Ausbildung, immer in Bezug zur Anwendung, Erprobung und Umsetzung in der schulpraktischen Ausbildung. Für Brigitte Heß ist "die Integration von Theorie und Praxis die Stärke der Ausbildung am PFS, denn durch die unmittelbare Anwendung wird das Wissen und Können gefestigt sowie kritisch hinterfragt". In der Ganztagesbetreuung an Schulen komme den musisch-technischen Fächern besondere Bedeutung zu. Auch hier bilde das Kirchheimer Fachseminar zukunftsorientiert aus. Mit seinem Seminarprofil "Lebensraum Schule - Ganztagesbetreuung" gebe es den künftigen Fachlehrern Grundlagen und Erfahrungen zum Unterrichten und Erziehen an Ganztagesschulen mit.
Die Vertreter des Ausbildungspersonalrats boten den Neuen ihre Hilfe beim Zurechtfinden im Ausbildungsgang oder auftretenden Schwierigkeiten an und luden sie zu einem abendlichen Begrüßungsfest ein.
Nachdem die künftigen Fachlehrerinnen und Fachlehrer auf ihre Rechte und Pflichten als Beamte des Landes Baden-Württemberg hingewiesen worden waren, wurden sie vereidigt. (gi)

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Für die aktuelle Unterrichtspraxis ausgebildet 
84 frisch gebackene Fachlehrerinnen und Fachlehrer vom Seminar verabschiedet
84 Fachlehrer wurden nach erfolgreichem Abschluss aus dem Pädagogischen Fachseminar verabschiedet, unter ihnen Edith Hospach aus Kirchheim und Jan Lamparter aus Oberlenningen. „Der Anfang als Junglehrerin und Junglehrer ist eine schwierige Herausforderung – mit Durchhaltevermögen, Fantasie, Selbstvertrauen und Optimismus werden Sie diesen Berufsweg erfolgreich gehen“, machte Oberstudiendirektorin Brigitte Heß den Absolventen Mut. 
Kirchheim. Edith Hospach und Jan Lamparter haben mit gemischten Gefühlen in der Schlosskapelle zusammen mit den übrigen 82 Absolventen Platz genommen. In ihre Freude über ein erfolgreiches Examen mischen sich Gefühle der Wehmut über den Abschied vom Seminar, das über zwei Jahre ihr Leben entscheidend mit geprägt hat, in dem sie sich gemeinsam auf ihren künftigen Lehrerberuf vorbereitet und neue Freunde gewonnen haben. Treffender konnte auch der Seminarchor diese Stimmung nicht ausdrücken als mit seinem Lied „Schön war die Zeit“, mit dem er musikalisch die vergangenen zwei Ausbildungsjahre Revue passieren ließ. 
Brigitte Heß, die Leiterin des PFS, eröffnete die Feierstunde zur Verabschiedung der neuen Lehrerinnen und Lehrer. Sie überreichte den Absolventen ihre Abschlusszeugnisse und ernannte sie zu staatlich geprüften Fachlehrerinnen und Fachlehrern für musisch-technische Fächer. 
Christine Messinger, Anne Ludwig, Sarah Lechner, Christian Barun, Hans-Jochen Schick, Bernd Kriegisch, Sven Müller, Stefanie Harbauer und Ralf Reichenberger erhielten für herausragende Leistungen als Kursbeste ein Geschenk. 
In ihrer Ansprache rief Brigitte Heß die Lernstationen der Ausbildung am Seminar noch einmal in Erinnerung. In 41 Wochenstunden und mehr haben die Fachlehrer Päda­gogik, Pädagogische Psychologie und Schulrecht sowie in drei Fächerkombinationen Fachtheorie und Fachpraxis, Fachdidaktik und Schulpraxis gelernt und in den Ausbildungsschulen erprobt. 
Hinzu kamen Schullandheim-, Ski- und Medienkurse, Chor- und Kunstlehrgänge. „Durch die enge Verzahnung von Pädagogik und Pädagogischer Psychologie, fachlicher Ausbildung und Schulpraxis sowie durch die Profilbereiche und die Erprobungen zu den Fächerverbünden sind Sie besonders intensiv für die aktuelle Unterrichtspraxis in den Schulen ausgebildet“, so Brigitte Heß. Das Profil des Seminars, „Lebensraum Schule – Ganztagsbetreuung“, mit dem wichtigen Baustein Erlebnispädagogik entspreche den aktuellen Anforderungen an die Lehrkräfte. 
Sie dankte den Absolventen für deren Engagement beim Fest zum 150. Todestag der Herzogin Henriette und für die tatkräftige Mithilfe bei Sanierung und Umzug des Seminars. „Ein großes Kompliment für Ihr künstlerisches Können, Ihre Kreativität und Ihre Einsatzfreude, die Sie bei allen Aktivitäten gezeigt haben.“ 
Mit Blick auf die beruflichen Pers­pektiven räumte Heß ein, dass die Einstellungssituation für die Fachlehrerinnen und Fachlehrer dieses Jahr nicht so gut seien wie vom Kultusministerium erwartet. Im Haupteinstellungsverfahren hätten bis heute circa 50 Prozent der Absolventen aus Kirchheim eine Stelle erhalten. Allerdings laufe das Nachrückverfahren noch bis Ende September 2008, sodass sich die Einstellungsquote sicherlich noch verbessern werde. 
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“ Mit diesen Worten Goethes bestärkte Brigitte Heß die neuen Fachlehrer, sich den Anforderungen auf dem Berufsweg, der nun vor ihnen liege, engagiert zu stellen. Und sie beendete ihre Rede mit der Hoffnung, dass die frisch gebackenen Fachlehrer ihre Berufswahl genauso wenig bereuen mögen wie die meisten Lehrer, die, wie Bildungsforscher bestätigen, mit ihrer Berufswahl im Reinen seien. 
Zum Abschluss der Feierstunde verabschiedete der A-cappella-Chor aus den Kursen I die Absolventen mit einem musikalischen Adieu, für das er begeisterten Beifall erhielt.
Für Edith Hospach beginnt eine spannende Zeit. Sie wird im kommenden Schuljahr als Fachlehrerin an der Hardtschule in Ebersbach unterrichten. Ihre neue Schule findet sie „super“. Und sie freut sich auf ihre neue Tätigkeit als Lehrerin, auch wenn diesem Schritt jetzt noch gewisse Unsicherheiten anhaften: „Welche Klassen und Fächer werde ich unterrichten, wie werde ich von den Schülern und vom Kollegium aufgenommen?“

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Schlossmauer und Schlossgarten

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